Eisenbahnerlebnis am Kuhberg
Deutsche Bürstenregion
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Stützengrün

Die Gemeinde Stützengrün erstreckt sich in stark bewaldeter Umgebung des Stützengrüner Hausberges, dem 795 m hohen Kuhberg. Der Ort befindet sich im westlichen Erzgebirge, direkt an der Grenze zum Vogtland und gehört zum Naturpark Erzgebirge/ Vogtland.

Herrliche Wanderwege rings um den Ort, an der Talsperre Eibenstock und am Kuhberg entlang, erwarten naturliebende Wanderer und Ruhesuchende. Traumhafte Gebirgswiesen mit seltenen Pflanzen und Kräutern können erkundet werden, nicht nur auf dem Kräutererlebnispfad, sondern auch auf dem Bergwiesenerlebnispfad.

Radfahrer kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten, denn die zahlreichen Waldwege bieten ideale Bedingungen für Mountainbiker. Radwege werden im Moment geplant und gebaut. So entsteht in den kommenden Monaten der Radwegeanschluss an den Mulderadweg und an das Radwegenetz zum Vogtland.

Stützengrün wird geprägt von Gewerbebetrieben, besonders der Bürsten- und auch Metallbranche und die angrenzende Umgebung bietet ideale Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Sachsen wurde die Gemeinde Lichtenau am 01.01.1996 und die Gemeinde Hundshübel am 01.09.1999 nach Stützengrün eingemeindet. Stützengrün hat heute insgesamt ca. 3.300 Einwohner.

für Kinder und Eltern – gut zu wissen

In Stützengrün und in den Ortsteilen Lichtenau und Hundshübel gibt es für Kinder insgesamt 4 kleine Spielplätze in ruhiger Umgebung.

An ausgewählten Fahrtagen, kann man zwischen Stützengrün und Schönheide Fahrten wie zu Großmutters Zeiten mit der guten alten Schmalspurbahn erleben.

Im Winter gibt es am Kuhberg zahlreiche gespurte Langlaufloipen und einen 300m langen Schlepplift mit Flutlichtanlage.

kurz in der Geschichte geblättert

Stützengrün wurde 1546 erstmals urkundlich erwähnt. Vorher gab es einige Bauerngüter und ein Brauhaus, die von der Herrschaft in Auerbach/ Vogtland als „Neues Lehen“ vergeben wurden. Dieses „Neue Lehen“ wurde später und auch heute noch als Neulehn bezeichnet. Ursprünglich gab es die beiden Gemeinden Oberstützengrün und Unterstützengrün. In den 1950er Jahren wurden diese dann zu einer Einheitsgemeinde mit dem Namen Stützengrün vereinigt.

Die ersten Siedler verdienten ihr Brot in der Landwirtschaft und im Bergbau. In Unterstützengrün gab es eine Mühle und einen Waffenhammer. Der Anbau von Kartoffeln lässt sich in Stützengrün für das Jahr 1712 belegen und sie ist damit die erste Gemeinde, in der im Erzgebirge Kartoffeln angebaut wurden!

Die Bürsten- und Pinselherstellung entstand etwa um 1830. Bis heute werden Stützengrüner Bürsten in die ganze Welt geliefert. Besonders Zahnbürsten aus Stützengrün werden unter verschiedensten Markennamen überall verkauft.