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Eisenbahnerlebnis am Kuhberg
Deutsche Bürstenregion
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Schönheide

Die Gemeinde Schönheide erstreckt sich in waldreicher Umgebung am Fuße des 795 Meter hohen Kuhberges im Naturpark Erzgebirge/ Vogtland auf etwa 650 m Höhenmetern, eingebettet in die auslaufenden Höhenzüge des Westerzgebirges, welches hier in das Vogtland übergeht.

Schöne Wanderwege rings um den Ort, an der Talsperre Eibenstock und am Kuhberg entlang, erwarten naturliebende Wanderer und Ruhesuchende. Der Stausee Carolagrün liegt romantisch eingebettet inmitten der idyllischen Natur des Kuhberges.

Herrliche Gebirgswiesen mit seltenen Pflanzen und Kräutern können erkundet werden, auch mit Hilfe der Kräuterpädagogen vom Hotel „Forstmeister“.

Neben recht leistungsstarken Gewerbebetrieben, besonders der Bürsten- und auch Metallbranche bietet Schönheide und die angrenzende Umgebung ideale Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

In Schönheide leben heute ca. 4500 Menschen.

für Kinder und Eltern – gut zu wissen

Im alten Pfarrhaus, direkt neben der Kirche, befindet sich das Bürsten- und Heimatmuseum. Hier kann man u.a. einen guten Eindruck vom Leben der alten Bürstenmacher erhalten und wechselnde Sonderausstellungen machen einen Besuch zu einem ganz besonderen Urlaubserlebnis.

An ausgewählten Fahrtagen, kann man zwischen Schönheide und Stützengrün Fahrten wie zu Großmutters Zeiten mit der guten alten Schmalspurbahn erleben.

Im Winterhalbjahr ist das Kunsteisstadion ein besonderer Anziehungspunkt für alle Eislauffreunde und Eishockey-Fans der näheren und weiteren Umgebung. Weiterhin gibt es am Kuhberg zahlreiche gespurte Langlaufloipen und in der Nähe des Hotels „Forstmeister“ sogar eine beleuchtete Loipe.

kurz in der Geschichte geblättert

Schönheide wurde in der ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts gegründet. Der Sage nach, soll Kaiser Karl V. auf einer Jagd in dieser Region beim Anblick der herrlichen Landschaft begeistert gerufen haben: „Das ist eine schöne Heide!“. Durch die landschaftliche Schönheit kam also der Ort zu seinem Namen.

Die ersten Siedler kamen in der Mitte der 1530er Jahre hierher und betrieben neben Landwirtschaft und Viehzucht auch Bergbau. 1566 wurde das „Hammerwerk auf der Schönheide“ gegründet, wo anfangs Roheisen und später Schwarz- und Weißblechwaren, sowie noch später Gussgegenstände hergestellt wurden. Das Hammerwerk stellt heute das älteste, ohne Unterbrechung tätige Eisenwerk in Deutschland dar.

Seit 1820 werden in Schönheide Bürsten und Pinsel hergestellt. Die Bürstenfabrikation entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zum wichtigsten Wirtschaftszweig und viele Einwohner fanden hier über viele Generationen ihr Auskommen. Sogenannte Bürstenmänner verkauften in ganz Deutschland ihre Bürsten und Pinsel, die von ausgezeichneter Qualität waren und überall einen guten Ruf hatten und bis heute haben.